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Georg Mylius: Marburg in alten Farbfotografien von 1911
Das Hessische Staatsarchiv Marburg zeigt die Ausstellung „Etwas sensationell Neues“

Am 26.06.2019 wurde im hessischen Staatsarchiv Marburg die Ausstellung „Etwas sensationell Neues“ – Marburg um 1910 in Farbfotografien von Georg Mylius eröffnet. Georg Mylius (1884-1979) nahm als Doktorand der Pharmazie die ersten bekannten Farbaufnahmen der Stadt nach dem Autochrome-Verfahren auf, das nur wenige Jahre zuvor von den Brüdern Lumière in Frankreich erfunden worden war. 24 der Aufnahmen wurden 1912 als Ansichtskarten vom Marburger Verlag N.G. Elwert gedruckt. Der Fotograf Georg Mylius hatte die Glasplatten mit den Bildern 1975 dem Hessischen Staatsarchiv Marburg geschenkt. Heute sind die empfindlichen Glasplatten aus konservatorischen Gründen im Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg untergebracht. Dessen Mitarbeiterinnen Sonja Feßel und Franziska Scheuer digitalisierten die Bilder, so dass sie nun großformatig in der Ausstellung gezeigt werden können und zum größten Teil auch im Internet zu finden sind (Seite Bildindex der Kunst und Architektur, Suchbegriff Georg Mylius oder Mylius2018: http://www.bildindex.de/). 

Die Ausstellung ist noch bis 05.Februar 2020 im Hessischen Staatsarchiv Marburg, Friedrichsplatz 15, zu sehen, geöffnet Montag und Freitag von 8.30 bis 16.30 Uhr, Dienstag bis Donnerstag von 8.30 bis 19.00 Uhr.        

Zur Ausstellung ist ein Begleitband mit dem Titel erschienen: “Etwas sensationell Neues“ – Marburg um 1910 in Farbfotografien von Georg Mylius. Schriften des hessischen Staatsarchivs Marburg 37, Marburg 2019. Der Band ist u.a. erhältlich bei poststelle@stama.hessen.de, Tel 06421/9250-0

  

                                                                                                                                                 

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