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Heinrich Erdmann Christian Mylius: Mechanikus und Mundartdichter
Nach einem Vortrag von Sigrid Lotz geb. Mylius


Heinrich Erdmann Chriistian Mylius wurde am Sonntag, den 5. September 1813 in Friedrichsthal (heute  zur Gemeinde Oberland am Rennsteig gehörend) geboren.
Großvater: Dr. Johann Christoph Mylius wurde 1742 in Wurzbach geboren. Er war Arzt sowie Erb- u. Gerichtsherr in Friedrichsthal. 1766 heiratete er Juliane Friederike Katharine geb. Baumann. Sie war Besitzerin der Porzellanwerke in Hüttensteinach. Das Bild zeigt Heinrichs Großvater in einer Silhouetten-Zeichnung aus dem Jahr 1788, angefertigt von seinem Schwiegersohn.

 

 

 

 

 

Vater:    Gottlieb Mylius – geb. 1783 in Brennersgrün. Er war das 8. Kind von Dr. Johann Christoph Mylius und übernahm die Erbschaft seines Vaters. Er wurde Mitbesitzer der Hammer – und Porzellanwerke  sowie Erb-, Lehn und Gerichtsherr in Friedrichsthal. Er verstarb 1845 in Themar.


 

 

 

 

 

 

Mutter:   Dorothea Mylius geb. Eisbrückner. Sie war die Tochter des Königl. Sächs.Floßmeisters  und Weinhändlers Eisbrückner, der in Themar sehr wohlhabend  war. Sie verstarb 1858 in Themar. Nach dem Tod des alten Eisbrückners zog die Familie Mylius nach Themar und trat die Erbschaft im Posthof an (heute Schuhmarkt 10). Gottlieb Mylius war durch das Erbe ein wohlhabender Mann in Themar geworden. Er wird auch als erfinderischer Kopf erwähnt, wovon sein Sohn Heinrich offensichtlich profitiert hat. Jedoch war er kein tüchtiger Geschäftsmann, so dass es mit dem Wohlstand bald bergab ging. Gottlieb wird auch als eine unternehmungslustige Person geschildert. Das Erbe muss aber trotzdem gereicht haben, die Familie zu ernähren und den Kindern eine ausgezeichnete Ausbildung und Erziehung zu geben. Dorothea Mylius wird als eine herzensgute Mutter voller Liebe und Güte beschrieben. Sie besaß praktischen Sinn, hielt ihre Töchter zu fleißiger Betätigung an und regierte mit sanfter, aber fester Hand.

 

 

 
Lebenslauf  von Heinrich
Er wurde am 5. September 1813 in Friedrichsthal geboren. 1817 zogen die Eltern und seine Geschwister nach Themar. Hier ist das Elternhaus – der damalige  Posthof, heute Schuhmarkt 10, zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Gedenktafel zum 150. Geburtstag von Heinrich Mylius wurde 1963 am Elternhaus angebracht.

Zum weiteren Lebenslauf von Heinrich:
Er  besuchte die Volksschule in Themar,  erlernte nach deren Abschluss unter Anleitung seines Vaters das Schlosserhandwerk und nutzte als wissbegieriger Junge die Lehrzeit gut aus. In Nürnberg vervollständigte er seine technischen Kenntnisse der Feinschlosserei auf einer Fachschule und war anschließend wieder in der väterlichen Werkstatt, welche bald einen guten Aufschwung nahm, als Mechaniker tätig.

 

 

 

 

 

Manche Erfindung wälzte er in seinem Kopf. Der Versuch, ein Fahrrad zur schnelleren Fortbewegung  gegenüber dem bereits bekannten Laufrad zu bauen, glückte ihm 1845 mit der Konstruktion des Tretkurbelfahrrades, welches als Vorläufer unserer heutigen Fahrräder in die Geschichte einging.1 Leider blieb es nur ein Einzelstück, da er bald darauf seine Heimat verlassen musste.Das Original ist im Heimatmuseum in Themar zu sehen.

Erfindung des Tretkurbelfahrrades 1845
Zur Geschichte  der Erfindung des Fahrrades ist bekannt: 1813/1817 erfand Freiherr von Drais ein Laufrad, dabei musste man sich noch mit den Füßen vom Boden abstoßen. Letztere Modelle hatten schon eine Lenkung. 1839 Versuche des Schotten Mac Millian  zur schnelleren Fortbewegung scheiterten. 1845 Erfindung und Vorstellung des Tretkurbelfahrrades von Heinrich Mylius (Quellen : Meyers   Lexikon von 1960 und in der Fahrradgeschichte mehrmals erwähnt). Die Antriebsmöglichkeit war erstmals eine Tretkurbel, die sich an dem Vorderrad der  Radachse befand, es war also kein Abstoßen mit den Füßen mehr nötig. Sein Tretkurbelfahrrad stand nach dem Auffinden zunächst im Rathaus in Themar, später kam es in das Agrarhistorische Museum in Kloster Veßra.  Seit 1996 befindet es sich wieder in Themar, wo es im Heimatmuseum  ausgestellt ist. Eine Kopie ist im Suhler Fahrzeugmuseum ausgestellt.

 

Ein Bild vom Stadtfest 1996 in Themar. So könnte Heinrich auf seinem Fahrrad ausgesehen haben. Das Fahrrad besteht aus einem eisernen Rahmengestell, das 2 Gabeln hat, in denen sich die mit dünnen Eisenstreifen versehenen Holzräder drehen. Das vordere größere Rad wird durch 2 Tretkurbelpedale bewegt, das hintere, kleinere Rad läuft ohne Verbindung mit dem vorderen. Auf das Hinterrad kann die durch einen eisernen Hebelarm vor- und rückwärts drehbare Bremse bedient werden. Vorne ist die waagerechte Lenkstange und auf der Verbindungsstange zwischen Vorder- und Hinterrad befindet sich der federnde Sitz. Es  konnte damit eine Geschwindigkeit von ca. 15 km erreicht werden.

 

 

 

 

Mundartdichter Heinrich Mylius

Heinrich war nicht nur ein Technikus, sondern auch dichterisch veranlagt. Durch seine trefflichen und kernigen Dialektdichtungen wurde er sehr bekannt und beliebt. Von ihm wurde gesagt, dass er den Charakter der Themarer Bürger, ihr innerstes Wesen, erfasst habe. Er verstand es, poetische Bilder aus dem täglichen Leben, Sitten und Gebräuche und Volkswitz sowie Zeitverhältnisse in volkstümlicher Weise mit markanter Kraft des Ausdruckes darzustellen. Friedrich Hofmann, der Mitarbeiter von Joseph Meyer im Bibliographischen Institut in Hildburghausen, hat die Gedichte von Heinrich Mylius in Themarer Mundart 1845 herausgegeben. Eine Neuauflage des Gedichtbandes ist  2011 erschienen und kann in der  Tourist – Information Themar erworben werden.

 


 

Auswanderung   nach Amerika 
Was waren seine Beweggründe ?
Die revolutionären Ereignisse des Jahres 1848, die auch die Kleinstädte und Dörfer Thüringens ergriffen, begeisterten den damals 35jährigen Heinrich. In den  Gasthäusern "Letzter Heller" und  "Ratskeller" hielten der radikal auftretende Schriftsteller Dr. Eugen Huhn aus Hildburghausen und Heinrich Mylius viele aufrüttelnde politische Reden. Er war in Themar die treibende Kraft, um für die Forderungen der Bürger nach rechtlicher Gleichheit und innerer Freiheit einzutreten. Heinrich Mylius war Mitglied der Bürgergarde Themar sowie Leiter und Vorstandsmitglied des Anfang September 1848 gegründeten "Bürgervereins Themar". In einer Protestresolution vom 25. Mai 1849 an das Herzogliche Staatsministerium gegen die Verhaftung und Eröffnung des Urteils von Dr. Eugen Huhn aus Hildburghausen unterschrieb er im Namen von 148 Mitgliedern als Präsident (Original im Museum in Themar). Als Folge seiner aktiven politischen Betätigung fühlte sich Heinrich Mylius in seiner Heimat nicht mehr sicher. Aufgrund von polizeilichen Fahndungen der Regierung des Herzogtums Sachsen – Meiningen wanderte er 1849 nach Amerika  aus.

 


In einem Brief vom 14. Mai 1851 von Friedrich  August Grätzer aus Milwaukee /USA an seine Angehörigen in Themar teilte dieser mit, dass er im Sommer 1850 erfahren habe, dass Heinrich Mylius und Friedrich Graß in New York angekommen sind und nach Wartburg im Staat Tennessee weiter gereist seien (Original des Briefes im Heimatmuseum in Themar). Seit dieser Zeit wurde nichts mehr über ihn bekannt und er galt als verschollen. Innerhalb der Familie Mylius Schleiz wurden umfangreiche Recherchen zu dem weiteren Lebensweg von Heinrich Mylius durchgeführt. Durch Kontakte zu mehreren amerikanischen Auswandererfamilien gelang es schließlich  1996,  den Wohnort von Heinrich und seinen Schwestern ausfindig zu machen. In den Volkszähllisten von Wartburg von 1850 fanden sich die Einträge über Heinrich und seine Schwestern, die nach Kingston /Tennessee weitergereist waren. Diese Stadt, die bereits 1760 gegründet wurde, bot den jungen Deutschen sicher eine bessere Zukunft. Auch wurden die Heiratsdokumente von Heinrich und seiner Schwester Ida gefunden. Im Jahr 2005 begann Victoria Wilson, eine Amerikanerin aus Kerrville / Texas ihre Spurensuche in der damaligen Heimatstube im altehrwürdigen Amtshaus in Themar. Ihr Interesse galt der Mylius-Familie, die im 19. Jahrhundert hier gelebt hatte. Speziell  wollte sie etwas über ihre Vorfahrin, Ida Dorothea Mylius, Heinrichs Schwester, in Erfahrung bringen. Aus deutschen Briefen, die sie uns freundlicherweise in Kopie zur Verfügung stellte, erfuhren wir Einzelheiten über die nach Amerika ausgewanderten Mylius-Geschwister. Besonders erwähnenswert ist eine Briefkopie von Heinrich an seine Schwester Ida Dorothea. Der Brief datiert von 1859 und stammt aus Harvard / Illinois. Heinrich hatte in Harvard gemeinsam mit seinem Schwiegervater ein Haus gekauft und seine Existenz als Uhrmacher fortgesetzt, welche er in Dalton /Tennessee begründet hatte. Mit diesem Dokument verfügen wir über den Beweis, dass er aufgrund seiner technischen Fähigkeiten in der neuen Heimat Fuß fassen und sich eine eigene Existenz aufbauen konnte. Die Gegend um Chicago war zu dieser Zeit bereits Mittelpunkt wirtschaftlichen Aufschwung dank vieler deutscher Auswanderer.

Mit Hilfe der Forschungsbibliothek in Gotha, die ein Projekt zur Sammlung von Briefen deutscher Auswanderer aus Nordamerika betreibt, gelang es Sigrid Lotz, die sich seit vielen Jahren mit der Lebensgeschichte von Heinrich Mylius befasst, Kontakt zu der Trierer Historikerin und Nordamerikaexpertin Frau Prof. Dr. Lehmkuhl und zu Herrn Kamphoefner, einem Historiker der Universität Texas herzustellen.

An Hand von Volkszähllisten (Census) ließ sich relativ schnell der mehrfache Wohnsitzwechsel von Heinrich (Henry) und seiner Familie feststellen. Dabei stimmte das wirkliche Geburtsjahr von 1813 nicht mit der Angabe 1819 auf den Volkszähllisten überein. Angaben auf der Volkszählliste von 1850 in Roane County, Tennessee, in denen "Henry Mylius, 31 Jahre, Mühlenbauer aus Deutschland" zusammen mit seiner Schwester "Wilhelmina Mylius, 29 Jahre, aus Deutschland" genannt wird, stimmen mit früheren Recherchen überein. Die Altersangabe von Henry hätte 1850 eigentlich 37 Jahre sein müssen, war aber mit "31" ausgebessert. Diese Altersangabe wurde auch später fortgeführt und damit sein Geburtsjahr auf 1819 datiert.

 

Bereits 1860 hatte Henry seinen Wohnort wieder nach Dalton, Georgia verlegt, wo er vor 1859 gelebt und ein Haus besessen hatte. In den Listen von 1870 ist sein Wohnsitz in Cleveland, Tennessee zu finden. Die Angaben zu seinem Beruf - Uhrmacher, seiner Herkunft - Deuschland sowie seiner Frau Lizzie und seinem Sohn Charles stimmten an den unterschiedlichsten Orten überein. Eine weitere Bestätigung seines letzten Wohnsitzes Cleveland fand Sigrid Lotz in dem Kirchenliederbuch der St. Luke's Church in Cleveland mit "Oster-Chorälen", welche Heinrich vertont und arrangiert hatte. Dieses Buch befindet sich in dem Besitz von Idas Nachfahrin Victoria Wilson.

Ein Bild der 1873 erbauten Kirche ist auf dem Titelblatt des Kirchenliederbuches zu sehen. Sie existiert noch heute in nahezu unveränderter Form.

 

 

Herr Kamphoefner von der Universität Texas fand auf der Internetseite "Find a Grave" den gut erhaltenen Grabstein von Henry Mylius auf dem "Fort Hill Cemetery" in Cleveland mit folgender Inschrift:

In loving rememberance of Henry Mylius, born in Germany Mar. 12. 1819, died June 29. 1892 - In liebevoller Erinnerung an Henry Mylius, geboren in Deutschland 12. März 1819, gestorben 29. Juni 1892.

Somit konnte die Spurensuche nach Heinrichs Lebensweg nach vielen Jahren erfolgreich beendet werden.

 

 

 

 

 

Im Heimatmuseum im Amtshaus  Themar werden die Verdienste von  Heinrich Mylius in einer Ausstellung gewürdigt. Die interessanten neuen Erkenntnisse, die auf die Nachforschungen von Sigrid Lotz zurückgehen, bereichern die Ausstellung über Heinrichs Wirken und Schaffen.

 

 

 

 

 

 
1980 erschien eine Broschüre vom Kulturbund der DDR, Fachgruppe Numismatik Hildburghausen, zu Ehren von Heinrich Mylius.

 

 

 

 

 

 

 

 Auch eine Gedenkmedaille wurde vom Kulturbund herausgegeben.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Jahr 2005 erhielt eine Straße in Themar den Namen "Heinrich - Mylius – Straße"

 

 

 

 

 



            

 

1 Zu dieser Auffassungen gibt es widersprechende Meinungen.Herr Tilmann Wagenknecht, der sich als Historiker und Fahrradsammler mit der Fahrradgeschichte beschäftigt hat, machte uns darauf aufmerksam, dass einiges gegen die Behauptung spricht, Heinrich Mylius habe das Tretkurbelfahrrad erfunden, und verweist sie ins Reich der Legenden. Schon 2008 hat Herr Wagenknecht im ADFC-Magazin dazu einen Artikel verfasst. Ferner argumentiert er:

"Ihre Forschungen ergaben, dass Heinrich Mylius in den USA erfolgreich war. Das ist mir bislang unbekannt gewesen. Ich gratuliere Ihnen zu diesem Erfolg! Da Heinrich als Uhrmacher arbeitete und offenbar selbständig war, hätte er, wenn er tatsächlich das Tretkurbelrad in Deutschland gebaut hätte, im fortschrittlichen Amerika seine Erfindung mit Leichtigkeit verbreiten können. Zumindest hätte er, als das Tretkurbelrad tatsächlich um 1868 hoffähig wurde, seine Erfindung für sich reklamieren und selbst ausnutzen können. Dazu muss man wissen, dass dem Fahrrad ab der Erfindung der Tretkurbel sofort eine hohe gesellschaftliche, wirtschaftliche und besonders militärische Bedeutung zugemessen worden ist. Der Hinweis auf den erfolgreichen Uhrmacher Heinrich Mylius in Amerika ist wieder ein Baustein zu meiner Entgegnung, dass Mylius, jedenfalls der Heinrich von 1831, niemals der Erfinder des Themarer Tretkurbelrades gewesen sein kann.Es kann ja jemand anderes gewesen sein, der eine Schmiede oder Stellmacherei um den Zeitraum 1870 besessen hat und dieses Rad nach den französischen oder deutschen Vorbildern baute. So wie es zahlreiche Handwerker zu dieser Zeit getan haben. In Südthüringen gibt es in verschiedenen Museen weitere ähnliche Fahrräder aus der Zeit um 1870. Alle sind verschieden."

Sigrid Lotz, die Verfasserin dieses Artikels, nennt u.a. folgende Quellen:

Meyers Lexikon von 1960: „Wenig beachtet wurden auch die mit Tretkurbeln ausgestatteten Fahrräder von G. Mylius in Themar (Sachsen- Meiningen 1845). G. ist fälschlicherweise Gottlieb, der Vater von Heinrich Mylius (Anmerkung von Sigrid Lotz) und Philipp Fischer in Schweinfurt 1853

Heinrich Mylius, der Themarer 1848 er Revolutionär und Heimatdichter. Gedenkschrift des Archivars Oskar Stapf aus Themar. Er schreibt darin, dass Heinrich Mylius ein Fahrrad konstruiert hat. Dieses selbstgebaute Fahrrad wurde auf dem Dachboden gefunden und im Rathaus von Themar als Erinnerungsstück aufbewahrt. Später kam es für einige Jahre ins Agrarhistorische Museum in Kloster Veßra. Mitte der 90 er Jahre kehrte es nach Themar ins Heimatmuseum zurück, wo es heute noch zu sehen ist.

Seminarlehrer Hermann Honndorf aus Hildburghausen beschrieb 1911 in seinem Buch „Ludwig Wucke – ein blinder Dichter, Forscher und Wegweiser“ die Mylius Familie aus Themar: Heinrich Mylius Schwester Wilhelmine war mit dem blinden Dichter Wucke befreundet. Im Buch heißt es: “Heinrich beschäftigte sich eifrig mit dem Problem des Fahrrades“.

Roman von Walter Werner „Der Traum zu wandern“„Das Fahrrad, das auf dem flachen Lande unentbehrlich schien, war nicht im Flachland, sondern in den Bergen Thüringens, von Heinrich Mylius  erfunden worden, einem Schlosser und Versemacher, der ganz in meiner Nähe in einem Kleinstädtchen an der Werra gelebt hat.

Sigird Lotz schreibt abschließend:Leider können wir nicht den direkten Nachweis erbringen, dass unser Familienmitglied  Heinrich Mylius der 1. Erfinder des Tretkurbelfahrrades war. Bei meinen Recherchen habe ich mich auf die o.g. Quellen und die Aussagen des Heimatmuseums in Themar gestützt.         

 

 

 

 


 

 

 

 

 





 

 

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